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Publikationen zur Arbeit

Broschüre Straße des 13. Januar (1999 / vergriffen)

Episodenbuch (2003)

Inhalt

Straße des 13. Januar, Saarbrücken

Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Saargebiet 1920 für fünfzehn Jahre unter Aufsicht des Völkerbundes gestellt. Nach Ablauf dieser Frist sollten die SaarländerInnen wählen, ob sie zu Deutschland oder zu Frankreich gehören, oder weiterhin unter Völkerbundsverwaltung bleiben wollten. Der Tag der Abstimmung fiel auf den 13. Januar 1935. Über 90% der Stimmen für Deutschland war das "überwältigende Ergebnis, auf Grund dessen das Saargebiet ungeteilt zum deutschen Vaterland zurückkehrte."
(Gedenktafeltext)

Hintergrund

  • Noch im selben Jahr wurde die Strasse zwischen Schlachthof und Polizeikaserne in Saarbrücken nach dem 13. Januar benannt.
  • 1949 erhielt sie zuerst den Namen Schlachthofstrasse, und später St. Arnualer Strasse.
  • Am 16.4.57 (nach der Saarabstimmung im Okt.´55) wurde sie bezeichnenderweise wieder Strasse des 13. Januar genannt.

 

Installation

Unterhalb der Strassenschilder wurden Blankoschilder ohne Strassennamen installiert. Der bei Strassenschildern teilweise übliche weisse Rand umgibt eine leere Fläche, in der sich erwartungsgemäß der Name der Strasse befinden sollte.

Zusätzlich zu den leeren Schildern wurden an vier Stellen in der Strasse des 13. Januar Tafeln angebracht, auf denen knapp einige Informationen zum Datum angeboten werden.

Neben diesen dauerhaft installierten Objekten wurden Großflächenplakate und Postkarten gedruckt. Auf ihnen ist ein Foto der Situation nach Anbringen der Arbeit an einer Strassenecke zu sehen. Darunter steht der Satz "Am 13. Januar 1935 stimmten über 90% der SaarländerInnen für eine Heimkehr ins Dritte Reich".